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GABRIEL-VON-MAX-DENKMALPREIS FÜR DIE VILLA BISCHOFF (2019)

Villa Bischoff

Die knapp 120 Jahre alte Villa Bischoff im Berger Ortsteil Leoni wurde 2019 mit dem Gabriel-von-Max-Denkmalpreis ausgezeichnet, nachdem die alte Villa die vergangenen Jahre komplett saniert worden war. Ursprünglich hatte der Münchner Architekt Emanuel von Seidl (1856-1919) das Haus in Leoni im Reformstil mit Anklängen an den Jugendstil errichtet.

 

Die Villa Bischoff, benannt – nach ihrer Bauherrin Ernestine Bischoff – wurde 1901 erbaut und sticht durch ihren kompakten würfelförmigen Bau in Hanglage, mit gelber Fassade und breitem, rot geschindeltem Gürtel zur Wetterseite nach Westen hin hervor. Im ursprünglichen kräftigen Ochsenblutrot gestrichen, verleiht die Partie dem Haus bessere Proportionen. Typisch für Emanuel von Seidl ist die insgesamt facetten- und detailreiche Fassadengestaltung mit Ecken und Erkern, mit Vorplätzen und Vorsprüngen, Nischen und Balkonen, Verzierungen und Fensterläden, mit Rankgittern – und eher untypisch für die damalige Zeit: mit 34 Fenstern, alle unterschiedlich gestaltet, die auf den See und die Bäume hinausgehen.

 

Elektisch, so wurde Seidls architektonisches Werk mitunter beschrieben. Was nichts anderes meint als einen Versatz von Stilen, hier bestehend aus Heimat-, Schweizer-, Cottage- und Jugendstil, mit viktorianischen Einflüssen und weniger dem Historismus verhaftet wie die Entwürfe seines berühmten Bruders Gabriel.

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DENKMALPREIS DER HYPO-KULTURSTIFTUNG FÜR VILLA PEMSEL (2012)

Villa Pemsel

Die Villa Pemsel zählt seither zu einer der schönsten Villen am Starnberger See. Dieses Prachtdenkmal wurde 2012 mit dem Denkmalpreis der Hypo-Kulturstiftung ausgezeichnet, nachdem dieses Answesen aufwendig unter der Planung und Leitung von Stefan Larass im Stil der damaligen Zeit wiederhergestellt wurde. Heute präsentiert sich die Villa Pemsel wieder in allen wesentlichen Teilen so, wie sich das ihr Erbauer einmal vorgestellt hat: als prachtvoller Wohnsitz, der vom persönlichen Erfolg seiner Eigentümer berichtet.

 

Ursprünglich wurde die Villa Pemsel nach Plänen des Architekten Franz Rank als erstes Gebäude der so genannten Feldafinger Höhenbergkolonie im Jahr 1900 errichtet. Bauherr war damals der Rechtsanwalt Hermann Ritter von Pemsel. In dem Bauwerk wurde ein ganz auf Repräsentation orientiertes Raumprogramm architektonisch umgesetzt. Der Stilmix wirkt klar und schon von Ferne einladend. Die malerische Fassade, mit ihren Türmchen und  vorgelagerten Loggien und Veranden,  lässt jedes Architektenherz höher schlagen. Diese gewähren nicht nur reizvolle Ausblicke in die Landschaft, sondern laden auch zum Verweilen ein. Im Inneren garantiert eine aufwändige Eisenkonstruktion eine dem vielteiligen Äußeren entsprechende vielteilige Raumgruppierung mit großen und kleinen Gemächern – ganz im Stile der damaligen Zeit.

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DENKMALPREIS FÜR EINE STADTVILLA IN DER HERTERICHSTR. 38 (2010)

Herterichstr 38

Der ehemalige nördliche Teil des Ortskerns Solln erstreckt sich heute entlang der Ost-West führenden Herterichstraße. Im Bereich der Pfarrkirche, demgegenüber liegenden Gasthaus und in einigen ehemaligen Hofstellen konnten Bauten des Ortskerns erhalten werden. Dazu zählt auch die Kleinvilla in der Herterichstraße, die unter sorgfältiger Planung und Leitung von Stefan Larass saniert wurde.

 

Diese Villa wurde 2010 mit dem Denkmalpreis der Landeshauptstadt München ausgezeichnet. Hierbei handelt es sich um ein Baukörper im Landhausstil, der Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. Hauptmerkmal ist das  eingeschossige Krüppelwalmdachbau mit zentralem Zwerchhaus und einer Putzfassade im Heimatstil mit Holzbalkon. Die auffällige in gelb gehaltene Fassade mit ihren kräftig roten Fensterläden zieht zahlreiche Blicke vorbeifahrender Autofahrer auf sich und erinnert an die traditionellen Zeiten zur Jahrhundertwende.

 

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FASSADENPREIS DER LANDESHAUPTSTADT MÜNCHEN FÜR DIE LUCILE-GRAHN-STR.47 (2003)

Unbenannt

In Toplage  im schönen Bogenhausen nahe des Prinzregentenplatzes befindet sich ein viergeschossiges Miethaus, das 2003 mit dem Fassadenpreis der Landeshauptstadt München ausgezeichnet worden war. Zuvor wurde das Gebäude aufwendig unter Leitung und Planung von Stefan Larass restauriert. Dabei wurde unter anderem die Fassade mit sorgfältiger Handwerkskunst in ihren ursprünglichen Zustand wiederhergestellt.

 

Diese zeichnet sich vor allem durch ihre putzgegliederten Vorsprünge und reichen floralen Jugendstildekor aus. An den Rändern befinden sich zusätzlich zwei große Stuckreliefs. Schon von weitem sticht das denkmalgeschütze Gebäude in seinem gelb-orange Ton hervor und verzaubert seine Betrachter.

 

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